TRAVEL | HOME AWAY FROM HOME / OUR HOME SWAP EXPERIENCE

 

Es ist mittlerweile fast anderthalb Jahr her, dass wir unseren ersten Home Swap gemacht haben. Seitdem denken wir häufig an unsere Zeit in San Francisco in dem tollen Apartment mit der schönen Aussicht auf die Golden Gate Bridge und die grandiosen Sonnenauf und -untergänge.

Die Idee zu solch einer Reise hatten wir schon vor ein paar Jahren, aber es hatte sich bis dato einfach nicht die richtige Gelegenheit für uns ergeben. Als ich Anfang letzten Jahres durch Zufall in einer Facebookgruppe für Mamas gelesen hatte, dass eine Familie aus Kalifornien eine Bleibe für 2 Wochen in Berlin sucht – für einen Tausch oder zum Mieten, schrieb ich allerdings sofort eine Nachricht. Ich hatte Rainer erstmal nichts davon erzählt, da ich mir eh keine großen Hoffnungen gemacht hatte. Doch dann kam am nächsten Tag eine Nachricht zurück und man schickte sich ein paar Zeilen und Bilder hin und her. Daraufhin erzählte ich Rainer natürlich sofort von der Möglichkeit, noch einmal, aber mit gänzlich anderen Vorzeichen, nach Kalifornien zu reisen. Wie aufregend das war!

Am Abend diskutierten wir, ob wir das zeitlich irgendwie organisiert bekommen würden. Ihr wisst ja wie sehr wir diesen Fleck der Erde lieben und so eine Chance ergibt sich ja nicht gerade häufig. Der Zeitraum war zunächst nicht ganz perfekt, aber am Ende entschieden wir uns doch dafür, es zu versuchen. Wir schauten nach Flügen, planten unsere weiteren Stationen und organisierten unsere Jobs. Zwei Monate waren damals noch bis zu unserem Home Swap und so richtig wollten wir es erst glauben, als wir auch den Schlüssel unter der Türmatte gefunden haben. Vorher schrieben wir uns gegenseitig noch ein paar Mal freundlich per Messenger und hofften auf das Beste. Unsere Gastgeber waren super vorbildlich und schickten uns eine Woche vorab schon eine Liste mit den wichtigsten Dingen zu Wohnung, Supermärkten, Lieblingsadressen, mit Telefonnummern zu Lieblingspizza-Lieferdienst und Babysittern. Unsere Liste stellte ich erst auf dem Hinflug zu Ende und mailte sie dann gerade noch rechtzeitig rüber…

Bevor wir in den Flieger stiegen, räumten wir natürlich die gesamte Wohnung auf, putzten alles, und klebten ein paar Post-its auf Schränke, wo unsere Tauschfamilie Putzmittel, Staubsauger, frische Handtücher und Bettzeug finden würden. Ansonsten veließen wir unsere Wohnung weitestgehend so, wie wir sie immer für eine Reise verlassen – nur eben sauberer. Die Schlüssel hatten wir zur Übergabe einer guten Freundin gegeben, die die Familie an deren Anreisetag kurz kennenlernte.

Wir waren so gespannt, was uns am anderen Ende der Welt erwarten würde und waren uns sicher, dass unser zweiter San Francisco Aufenthalt uns einen gänzlich neuen Blick auf die Stadt gewähren würde. Es macht einfach viel aus, wenn man als Familie ein schöne Unterkunft auf Reisen hat, die mehr als ein bloße Übernachtungsmöglichkeit ist.

Unsere Erwartungen wurden bei unserer Ankunft weit übertroffen. Allein die Aussicht aus der Wohnung war zu gut, um wahr zu sein. Zudem war das Apartment so gut und mit so viel Liebe zum Detail eingerichtet – noch leichter haben wir uns noch nie in der Ferne zu Hause gefühlt. In jedem Raum befand sich tolle Kunst an den Wänden und die Leidenschaft der Besitzer für Midcentury Design gepaart mit einem guten Händchen für das Hier und Jetzt war wirklich verblüffend. Was für ein schöner Ort!

Am ersten Morgen sammelten wir uns nach und nach im Wohnzimmer auf der Couch und sahen der Sonne, Jetlag sei Dank, beim Aufgehen zu. Es war soo schön und ich werde diesen Moment in meinem Leben nicht vergessen. Danach ging es die Straße runter zum Diner für ein Pancake Frühstück. Wir waren wieder in Kalifornien und das Gefühl war unbeschreiblich.

Ich hatte mit Kate aus San Francisco im Anschluss an unseren Aufenthalt ein kleines Q&A gemacht und muss sagen, dass ich sie  und ihre Familie wirklich gern persönlich kennengelernt hätte. Es ist schon ein spezielles Gefühl, wenn man so etwas intimes wie eine Wohnung geteilt hat, sich in der fremden Wohnung Gedanken gemacht hat, wie die Familie hier wohl lebt und ihren Alltag verbringt und letztlich doch nichts über sie weiß. Es scheint mir immer noch sehr besonders, dass Kate nur anhand unserer Fotos und der Kommunikation vorab schon schrieb: wir wussten auch von Anfang an, dass hier sehr nette, liebevolle, Menschen leben, die Kunst und Interieur lieben und einen Lifestyle leben, den wir sehr angenehm finden.

Ich hoffe, wir werden Kate, Scott und ihre Tochter irgendwann mal treffen – ob in Berlin, San Francisco oder irgendwo anders.

 

 

Wir haben über die Jahre einige Erfahrungen mit dem Mieten und vermieten privater Wohnungen sammeln können, wie vermutlich viele von Euch auch. Insgesamt würden wir, insbesondere beim Reisen mit Kindern, immer einem privaten Apartment den Vorzug gegenüber einem Hotel geben. Aber die eigene Wohnung wildfremden Gästen zu öffnen, die man weder kennt noch kennenlernt, ist immer speziell. Dieser Home Swap war da wirklich eine gänzlich andere Erfahrung. Der Faktor Geld hat einfach keine Rolle gespielt – es ging ausschließlich um Vertrauen in die jeweils anderen und genau dieser Punkt hat rückblickend für viel mehr Gelassenheit und Entspannung gesorgt. Vielleicht haben wir auch einfach sehr viel Glück gehabt und die besten Partner für dieses Abenteuer gefunden – wir würden uns jedenfalls glatt noch mal drauf einlassen.

Auch ein Blick auf Kates Art Blog lohnt sich. Dort teilt sie ihr ausführliches Wissen.

 

Is this your first home swap?

Yes, this was our first home swap. We have a 4.5 year-old, and I thought for her first really big trip that we would need more space than a hotel room could offer. I love a hotel, but with the little one I had a gut feeling that we would want some more flexibility and a kitchen in the event that she was up at odd hours due to jet lag. So on a whim, I asked our friend if he knew of anyone who might want to do a swap, and I am so glad I did!


Why did you prefer to swap homes instead of searching for a regular hotel or Airbnb?

I thought that if I could find someone to swap with then it would be a win win for both of us and we would each save a ton of money.

 

Did you prepare the apartment or did you leave everything like it was?

I had our cleaning person come, I brought up our old high chair and crib, and we emptied out some drawers, but other than that I left everything as is. I even left my jewelry in plain sight. For me, the key ingredient for this endeavor was to find someone who had a mutual personal connection. I wanted someone I could trust, and I did not want the pressure of turning our home into an Air BnB, which I think more and more people expect to be sterile and unlived in. Also, seeing images of Ariane’s and Rainer’s gorgeous place made me feel like it was a fair trade and that we were going someplace really special. The pride each of us has in our homes established a kinship even though we have never met in person. I’ll also add that when I trust someone, I am pretty liberal with my stuff. I encouraged our guests to eat whatever and use whatever. If you don’t have this attitude then I don’t think a swap is for you.

 

 

Did you have concerns or were you totally relaxed with having another family staying at your place?

Totally relaxed! Our house is pretty kid friendly. We don’t have anything too precious, so I wasn’t really concerned about anything getting messed up.

 

 How was your Berlin experience? Did you feel at home? And how was it for your daughter?

We loved Berlin! We were there during an epic heat wave, which slowed us down a bit but did not diminish our fascination and love for the city. Ariane’s neighborhood was super kid-friendly and walkable with tons of yummy restaurants and interesting shops. I knew we had made the right choice to do a swap when my daughter walked into the girls’ room.

Her head exploded when she saw all the toys and she loved her “princess” bed. She immediately went to work and put on an Elsa dress and made a tea party. She was SO happy. The room and the toys meant that she could occupy herself for hours, which was nice for mommy and daddy.

 

 

We didn’t know much about each other – what kind of family did you imagine to live in our Berlin flat?

I don’t speak German, but I could glean a little bit from the blog (pictures speak volumes). I knew that you valued style and that was affirmed when we walked in. In short, I surmised that this was an urbane couple who loved music, fashion and culture. And who also cared about creating a stimulating and active environment for their kids. Our kind of people!

 

What’s the best part of home swapping?

For us, it was the additional space to spread out and the money we saved.


Your favourite things to do in SF?

I really love San Francisco – I love our life there. Some of my favorite things to do are to walk around and just explore the city. Despite the hills, it’s very walkable.

Here are some of my favorite destinations in San Francisco:

Landsend trail
Legion of Honor
Baker Beach (I recently did disco yoga here and had so much fun Outdooryogasf)
Coit Tower
Grant Street in North Beach
Chinatown (Very touristy but still cool)
Golden Gate Park
Grandview Park
Walking trails in the Presidio – see all the Andy Goldsworthies

 

Shopping 

Note  that I love vintage clothing and decor so I am really not up on shops that sell new stuff.

Ver Unica in Hayes Valley (the whole area is good for shopping – lots of nonvintage places)
Upper Haight – Relic, Goodwill, Static
Decor – Stuff and Past Perfect

 

Culture

Curran Theater
Counterpulse
SFMOMA
Legion of Honor
de Young
Minnesota Street Project
Fort Mason
Magic Theater
Z space
The Stud for drag
The Speakeasy

 

Food

I am insistent that people who come from Europe and Asia – basically anywhere far from the Mexican border-have a good taco: tacolicious and Nopalito’s carnitas – done and done.

 

Other favorites

Corridor, Nopa, Ragazza, Mano, Ebisu, Liho Liho Yacht Club… just a few

For vegan food – Nourish or Judahlicious

 

Thanks so much, Kate & Scott for sharing your home with us and for this incredible experience that we will never forget!

Folge:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere