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Über das Thema Haare habe ich hier schon öfter geschrieben, zuletzt erst darüber, dass es auf dem Kopf bei mir gerne natürlich bleiben darf. Bei meiner Körperbehaarung bin ich allerdings etwas anders eingestellt, denn während meine Haare an den Beinen vor vielen Jahren noch eher hell und fein waren und ich sie auch mal monatelang nicht entfernt habe, sind sie mittlerweile etwas deutlich sichtbarer. Und vor allem diesen Sommer habe ich erstmals gemerkt, wie “viel Arbeit” es ist, Beine, Achseln und Bikinizone in meinem kurzen Zeitfenster unter der Dusche regelmäßig glatt zu halten.

Häufig habe ich es aus Zeitmangel dann doch nicht gemacht und einfach etwas Langes getragen, aber dann geht man doch noch mal spontan ins Freibad und traut sich kaum, die Klamotten aufgrund des etwas hochgeschnitten Badeanzugs auszuziehen. Klar es gibt Schlimmeres, aber ich habe auch nichts gegen eine zeitfreundliche Alternative zum Rasieren und eine weniger schmerzhafte Option der Haarentfernung zum Waxen, was ich früher gemacht habe, einzuwenden. Und da kam mir die Anfrage, den Philips Lumea Prestige zu testen, gerade recht.

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Das Gerät verhindert das Nachwachsen durch IPL, was Intensed Pulsed Light bedeutet. Das Haar wird also mittels Lichtimpulsen entfernt. Ihr kennt diese spezielle Technologie wahrscheinlich aus Kosmetiksalons oder vom Dermatologen. Dort bin ich auch vor ungefähr 6 Jahren das erste Mal damit in Kontakt gekommen, denn ich wollte mir meine Besenreiser mit dieser Methode in mehreren Sitzungen entfernen lassen. Schon nach der zweiten Sitzung erfuhr ich allerdings, dass ich mit meiner großen Tochter schwanger war und habe die Therapie direkt eingestellt. Ich hatte vor der ersten Behandlung gehörigen Respekt, zum Glück war aber alles sehr aushaltbar, es ziepte nur an manchen Stellen. So kannte ich also die Technologie und freute mich darüber, dass diese nun auch von Zuhause aus für die dauerhafte Haarentfernung möglich ist.

philips_lumeaNun benutze ich das Haarentferungstool Philips Lumea Prestige erst seit Anfang September und kann die Ergebnisse schon erahnen. Man sollte das Gerät in regelmäßigen Abständen verwenden, damit man eine Veränderung wahrnimmt. Da sich die Haare im behandelten Körperbereich in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden, muss der Vorgang in den ersten zwei Monaten also ungefähr alle zwei Wochen wiederholt werden. Danach sorgt eine regelmäßige Anwendung alle vier bis acht Wochen dafür, dass die Haarwurzeln in der natürlichen Ruhephase bleiben und keine weiteren Haare nachwachsen.

Um keine Behandlungseinheit zu verpassen, kann man sich übrigens auch die dazugehörige App runterladen. Hier kann man die genutzte Intensität speichern und die Philips Lumea IPL App schlägt einem den besten Behandlungsrhythmus vor.

Bei jedem wachsen die Haare natürlich unterschiedlich und nicht bei jedem sind die Erfolge gleich, aber für mich lässt es sich im Moment gut an und ich werde weitermachen. Und Euch auch gern auf dem Laufenden halten.

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Das klingt am Anfang natürlich schon nach etwas mehr Aufwand als der monatliche Termin beim Waxing, aber diese regelmäßige Tortur bringe einfach nicht mehr über mich. Irgendwie bin ich untenrum nach meinem Geburten sehr viel schmerzempfindlicher geworden.

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Und so funktioniert die At Home IPL-Behandlung:

RASIEREN DER ZU BEHANDELNDEN KÖRPERSTELLEN

Ich entschied mich dazu, die IPL-Behandlung an Beinen, Intimzone und Achseln auszuprobieren. Dafür sollten zu allererst die zu behandelnden Körperstellen rasiert werden. Sonst reagieren nur die Haare an der Oberfläche und die Lichtimpulse dringen nicht effektiv bis zur Haarwurzel durch. Ihr könnt sie auch epilieren oder wachsen, aber solltet es nicht am Vortag machen, damit die Haut nicht zu sehr gereizt wird. Das Gesicht kann man übrigens auch behandeln, da habe ich jedoch keine störenden Härchen.

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SMARTSKIN ANALYSE

Vorab sei noch geklärt, dass Philips Lumea Prestige aufgrund der Technologie nur bei Hauttyp I – V funktioniert. Mit dem Hauttyp VI (ein sehr dunkler Hautton) kann Lumea nicht verwendet werden. Ebenso dürfen keine Hautstellen mit Muttermalen, Tattoos oder die entzündet oder von Sonnenbädern irritiert sind, behandelt werden! Wenn Ihr Narben habt, klärt die Behandlung vorher besser mit einem Arzt ab. Ich gehe zum Beispiel nicht über meine sehr gut verheilte Kaiserschnittnarbe rüber, müsste aber mal meine Ärztin konsultieren, ob es nicht doch möglich ist.

Dank des SmartSkin Sensors erkennt das Gerät den Hauttyp und schlägt die gewünschte Lichtintesität vor. Es gibt passend zu den Hauttypen auch fünf verschiedene Stufen.

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ANWENDUNG

Ich finde die Anwendung sehr einfach und unkompliziert. Der Akku sollte zu Beginn gut aufgeladen werden und schon kann man das Gerät überall mit hin nehmen. Es passt mit Akku und Aufsätzen in eine praktische kleine Tasche und passte auch noch in meinen Koffer für Paris.

Allerdings reicht der Akku für eine Ganzkörperbehandlung nicht aus, sondern bei mir zum Beispiel nur für die Beine oder die Achseln und Bikinizone. Man kann das Gerät aber auch genauso gut am Kabel verwenden.

Um zu wissen, welche Stellen ich bereits behandelt habe, verwende ich einen weißen Kajal und markiere so die Bahnen. Den Tipp habe ich online gefunden und bin sehr glücklich darüber. Die Anwendung der Beine dauert bei mir im Schnitt 20 Minuten, die Bikinizone drei Minuten und die Achseln jeweils zwei Minuten. Für die unterschiedlichen Zonen gibt es vier verschiedene und geschwungene Aufsätze, die entsprechend gekennzeichnet sind.

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Oben schrieb ich bereits, dass ich vor meiner ersten IPL-Behandlung beim Dermatologen etwas ängstlich war und es tatsächlich an manchen Stellen ein wenig ziepte. Jeder empfindet Schmerz anders, und ich bin zum Beispiel beim Stechen all meiner Tattoos total entspannt gewesen, kann aber Waxing nicht ab und fürchte mich vor Zahnbehandlungen.

Ich kann Euch nicht versprechen, dass es schmerzfrei ist, aber ich persönlich empfinde bei der Behandlung mit dem Philips Lumea Prestige keinen Schmerz. Man spürt die Wärme und eventuell eine leichte Reaktion in Form von einer Rötung, die aber schnell abklingt.

Man kann nach der Behandlung seine Beine wie gewohnt eincremen oder bei Bedarf mit einer kühlenden Lotion pflegen.

FAZIT

Ganz haarfrei bin ich aktuell noch nicht, aber glaube, ich bin auf dem guten Weg dorthin.

Das Philips Prestige Lumea ist kein Schnäppchen, aber der Preis relativiert sich, sobald man über die Kosten von monatlichen Waxing-Behandlungen oder Rasierköpfen nachdenkt. Die Haltbarkeit des Geräts wird übrigens auf 20 Jahre geschätzt. Ich bin gespannt, wie die Zeit mit dem Gerät wird und freue mich schon riesig auf langfristige Ergebnisse und den Winter mit meiner neuen Schwimmroutine ohne lästiges Rasieren am Morgen.

– In Zusammenarbeit mit Philips –

Photos: Julia Novy

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3 Comments

  1. Chloé
    October 15, 2018 / 11:10 am

    Liebe Ari,
    sind die Haare nach der Behandlung dauerhaft entfernt oder ist es wie beim Waxing, dass die Haare “langsamer” nachwachsen nach und nach. Muss man sich also vorher entscheiden, wo man für immer keine Haare mehr haben möchte?
    Viele Grüße aus Hamburg

    • ari
      Author
      October 15, 2018 / 12:09 pm

      Liebe Chloé, danke für deinen Kommentar. Man sollte das Gerät am Anfang auf jeden Fall regelmäßig verwenden, damit es weniger Haare werden. Ich kann dir aktuell noch nicht sagen, ob dann alle irgendwann weg sind, bisher wachsen sie meiner Meinung nach schon mal deutlich langsamer. Ich könnte mir vorstellen, wenn man irgendwann mit den Behandlungen ganz aufhört, dass die Haare nach einem längeren Zeitraum wieder anfangen, zu wachsen. Zumindest habe ich das mal von einer Frau gehört, die eine Salonbehandlung hatte – die Härchen kamen wohl nach 3 Jahren wieder. Aber noch bin ich kein Experte. Teste ja noch. :) Liebe Grüße!

  2. Nane
    October 16, 2018 / 5:22 pm

    Hallo Ari,
    vielen Dank für Deinen Bericht. ich habe mal gehört, dass meine keine IPL-Behandlung machen soll, wenn man Besenreiser oder gar Krampfadern an den Beinen hat.
    Kannst Du mir dazu etwas sagen? Ich liebäugele lange schon mit dem Gerät, habe aber Sorge, dass die Besenreiser schlimmer werden.

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