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Allmählich neigt sich die Gartensaison dem Ende zu, die Temperaturen fallen weiter und die Stunden mit Tageslicht werden kürzer und kürzer. Umso wichtiger, noch ein paar Arbeiten in unserem Häuschen am See fertig zu stellen, damit wir auch in der kalten und dunklen Jahreszeit in den Genuss kommen, der Stadt für ein paar Stunden zu entfliehen.

Fast anderthalb Jahre lang haben wir es tatsächlich geschafft, Kühlschrank, Herd, Musik, die Pumpe und hier und da eine Lampe über eine einzige Steckdose zu versorgen. Die gesamte Elektrik des Hauses mussten wir ja im Zuge der Umbauten im Frühjahr neu planen und verlegen, was für uns als absolute Laien eine wirkliche Herausforderung war. Zunächst hatten wir vor, ein paar Steckdosen-Fundstücke aus schwarzem Bakelit zu verbauen, die uns zum hellen Holz aber doch zu wuchtig waren. Der Vintage Look zu den schlichten Wänden gefiel uns aber sehr, womit die Suche weiterging.

Belohnt und gekrönt wird unsere andauernde Suche jetzt mit den schönen, klassischen Schaltern und Steckdosen aus Porzellan und Duroplast in weiß – etwas weniger Kontrast, dafür zeitlos schöne Perfektion. Fündig geworden sind wir bei Manufactum – das einzige Warenkaufhaus, in dem Rainer und ich gefühlt Stunden gemeinsam verbringen können. Wir haben dort in der Vergangenheit schon so viele schöne Dinge für unser Zuhause und unseren Alltag gefunden und seit unserem Gartenkauf eine immer wachsende Wunschliste für den Garten. Der Katalog liegt immer in greifbarer Nähe und wird bei der Planung für das nächste Jahr regelmäßig zu Rate gezogen.

 

 

Von der Moccamaster, unserer Filterkaffeemaschine, bis hin zu den Messinggriffen für unsere Küchenfronten und den süßen Blumenpressen, die wir so gern zu Kindergeburtstagen verschenken, wurden wir schon so häufig im Store am Ernst-Reuter-Platz fündig. Im letzten Jahr hat sich Rainer im Onlineshop sein erstes richtiges Gartengerät gegönnt – einen tollen Spindelmäher, der allein mit Muskelkraft funktioniert und den Rasen ohne lautes Brummen kürzt – damit wird das Mähen regelmäßig zelebriert und ich mag es auch erstaunlich gern, gelegentlich damit zu arbeiten.

 

 

 Dass sich die zeitlosen wie nostalgischen Steckdosen und Schalter wohl auch sehr gut in unserer Altbauwohnung machen würden – dem Gedanken kann ich mich nicht mehr verwehren, seit dem wir die ersten Modelle im Garten montiert haben… Aber erstmal bin ich sehr glücklich, dass wir im Kleinen angefangen haben und uns dort über die besonderen Details freuen können. Selbst in unserem 24 Quadratmeter Tiny House ist eine ganz schöne Menge Material zusammengekommen – ich glaube, wir sind insgesamt bei 35 Steckdosen und Schaltern gelandet.

 

 

 

Zu meinem Geburtstag und zur House June Housewarming Party hatte ich mir von meinen Freunden statt Blumen usw. Gutscheine gewünscht, damit wir dem Traum von den Schaltern ein Stückchen näher kommen. Wie dankbar ich war, dass wir damit tatsächlich einen großen Schritt vorangekommen sind, könnt Ihr Euch vorstellen. Das Haus soll ja auch ein Ort für unsere Freunde sein und so konnten sich einige sogar mit einem kleinen Teil im Haus verewigen.

In den letzten Wochen hatten wir endlich Zeit, die Arbeiten Stück für Stück anzugehen.

Und dass wir im Zuge dieser Arbeiten sogar noch Manufactum höchstselbst als Partner gewinnen konnten – das hätten wir kaum zu hoffen gewagt. Damit hatten wir dann alles zu Hand, um einen weiteren Meilenstein unseres kleinen, großen Projekts zu erreichen…

Die Löcher in den Wänden werden nun Stück für Stück gefüllt und zu sehen, wie ein weiteres Detail der Vision House June Realität wird, ist wirklich wunderbar! Auf dass uns bald ein Licht aufgeht!

 

 

Gleich nach dem Herbsturlaub fuhren wir mit Kuchen im Gepäck in unser Haus, um nach dem Rechten zu sehen und den Garten allmählich für den Winter fest zu machen. Ich ölte die Fronten unserer Sperrholzküche ein zweites Mal, schnitt ein paar der hochgewachsenen Gräser für die Vase ab und kehrte Laub. Rainer machte sich derweil weiter an die Schalter.

Ich kann es kaum erwarten, nächstes Frühjahr alles, was wir geschaffen haben, in vollen Zügen genießen zu können. Ein weiteres großes To Do vorab ist jedoch das Bearbeiten der Sperrholzwände – das haben wir in diesem Jahr leider nicht mehr geschafft. Zum Glück ist das Haus aber durch Markisen lichtgeschützt und das Holz dunkelt nicht so schnell nach. Dennoch müssen wir die Wände dringend vor dem Frühjahr einmal anschleifen, Macken im Holz ausbessern und mit Öl oder einer Lasur behandeln. Die intensive Arbeit hat sich bisher schon mehr als gelohnt und wir können mit Stolz auf die Ergebnisse der letzten Monate blicken.

 

 

Der Umbau hat rückblickend natürlich länger gedauert und wir sind längst noch nicht fertig – werden es vielleicht niemals sein. Aber wir lieben auch den Zustand dazwischen und ich war sogar schon sehr glücklich, als wir nur im Zelt übernachten konnten und abends mit einem Glas Wein auf der Bank vor dem Haus den Sternenhimmel bewundert haben.

Wir lieben besondere Dinge, die vielleicht sogar schon eine Geschichte erzählen. Für uns war es von Anfang wichtig, dass wir House June mit Bedacht und Liebe zum Detail einrichten – ein Prozess, der auch gerne etwas länger dauern kann – bei der Lampenwahl sind wir uns zum Beispiel auch noch etwas uneinig. So können wir uns aber sicher sein, dass wir das Ergebnis lange lieben. Genauso wie unsere Porzellansteckdosen von Manufactum, die uns jeden Tag hier glücklich machen. 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Manufactum 

Folge:

1 Kommentar

  1. Sarah
    20/11/2019 / 10:33 AM

    Liebe Ari, wieder einmal ein sehr inspirierender Artikel. Wir renovieren gerade ein Häuschen aus den Fünfzigern und ich weiß, wovon Du sprichst bezüglich Zeitplanung und Materialschlacht! Wann kommt denn Dein Beitrag zum neuen Schreibtisch im Kinderzimmer? Da wir nächstes Jahr auch ein Schulkind haben werden und ich mir gerade viele Gedanken über eine schöne Schreibtischecke mache, warte ich schon sehnlich darauf! Viele liebe Grüße Sarah

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